Am Anfang stand unser Bedürfnis, die Katakomben durch die Medien der Massenkommunikation bekannt zu machen: durch Bücher, durch Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, im Radio und im Fernsehen, und dann besonders durch das Internet.
Das Jubiläumsjahr wurde ebenfalls im Zeichen der Medien geplant. "Der umfassende Wert des Jubiläums muß zunächst als Information bekannt werden, und dann als Botschaft" - als objektive, vollständige und religiöse Information.
Wir haben sehr bald bemerkt, daß die Katakomben in den Medien keine oder nur eine sehr kleine Rolle spielen. So haben wir uns zunächst darum bemüht, die Presse für die Veröffentlichung von Artikeln über dieses faszinierende, aberweitgehend unbekannte Thema zu interessieren. Das Echo war ermutigend: Inside the Vatican ("Exploring the roots of Christianity" von June Hager), 30 Giorni ("L'umile splendore dei primi testimoni" von Stefania Falasco), De Antwerp Gazette ("Calixtus' ruustplaats" von Koenraad Nijssen), Deutsche Tagespost ("Hier wird die Einheit der Kirche über Jahrtausende erfahrbar" von Ludwig Ring-Eifel), L'Osservatore Romano ("Callisto e la sua Comunità agli inizi del 3° secolo" von Enrico dal Covolo, und "Anche un sito Internet per una meta irrinunciabilie dei pellegrini a Roma" von Giovanni Del Col), um nur einige zu nennen.
Auch Rundfunk und TV berichteten über die Katakomben; einige Beispiele: Radios Chrétiennes en France ("Témoins connus ou inconnus, ils partagent la fois qui les fait vivre"), Katholische Nachrichtenagentur KNA (Das Jubiläumsjahr 2000 - Pilgerfahrt nach Rom auf den Straßen des Internet"), EWTN und WEWN, das große katholische Sendernetz der USA brachte in englischer und spanischer Sprache fünf Hörbeiträge und drei Fernsehsendungen.
Dazu galt unsere besondere Aufmerksamkeit dem Internet, dem weitest gefaßten, kostengünstigsten und schnellsten Kommunikationsnetz der Welt. Wir hatten uns vorgenommen, die Katakomben kurz vorzustellen einschließlich der Informationen über die fünf Katakomben, die der Öffentlichkeit zugänglich sind: ihre Anschriften, Öffnungstage und -zeiten, Eintrittspreise, Ermäßigungen und Sonderregelungen mit der Päpstlichen Kommission für Sakrale Archäologie. Wir haben ohne besondere Erwartungen begonnen, aber es wurde ein unerwarteter Erfolg.
Uns erreichten viele Briefe und E.Mails aus aller Welt, welche Dank enthielten, uns Mut machten und Anerkennung aussprachen, Kommentare und Anregungen enthielten. Zu Beginn der "Informationen über die Internet-Seiten" haben wir die Leser darauf aufmerksam gemacht, daß diese Seiten für sie und ihre Fragen gemacht seien, und daß Kommentare und Vorschläge helfen, das Ganze für den Leser und für zukünftige Rombesucher noch interessanter gestalten zu können.
Und dazu kommt eine Vielzahl von Einzelpersonen aus aller Welt, die uns ihren Dank geschrieben haben, ihre Fragen, ihre Anregungen…
Der Site ist mit vielen Farbfotos illustriert, damit man sich diese Friedhöfe auch bildlich vorstellen kann. Die Bilder vermitteln eine Idee von Struktur und Aussehen der Katakomben und geben einen wertvollen Einblick in dieses faszinierende Thema des christlichen Glaubens.
Der Site geleitet die Besucher auf dem Weg, den auch die Wallfahrer und Pilger der damaligen Zeit genommen haben. Heutzutage kommen Hunderttausende aus allen Teilen der Welt und besuchen die Katakomben.
